Blutuntersuchung

Testosteron und alle anderen Blutwerte

Durch die Blutuntersuchung erhalten Ärzte, in Kombination mit der eingehenden körperlichen Diagnostik, wichtige Hinweise,welche Ursachen hinter bestimmten Beschwerden stecken können. Hier werden nur die am häufigsten in einer Blutuntersuchung erhobenen Werte erklärt:

Kreatinin:

Wenn die Nierenfunktion eingeschränkt ist, steigt der Kreatininwert. Damit ist er ein wichtiger Parameter, um die Nierenfunktion zu überprüfen bzw. mögliche Erkrankungen der Niere auszuschließen.

PSA:

PSA (Prostata-Spezifisches-Antigen) ist ein Eiweiß, das nur in der Prostata gebildet wird und daher als Maßstab für die Aktivität von Prostatagewebe verwendet werden kann. Seit der Einführung der PSA-Messung werden gerade Krebserkrankungen im Bereich der Prostata viel häufiger und früher erkannt und so auch heilbar. Bei diesen Krankheiten fehlen oft typische Frühsymptome, so dass Betroffene lange nichts von ihrer Erkrankung bemerken können. Da der Prostatakrebs eine der häufigsten Krebsarten gerade bei Männern ist, empfehlen wir in unserer Praxis eine PSA-Wert-Kontrolle ab dem 45. Lebensjahr mit dann jährlichen Abständen. Denn: Wird dies regelmäßig gemacht, können wir auch in diesem Bereich für Ihre Gesundheit aktiv Sorge tragen.

Testosteron:

Testosteron ist das wichtigste männliche Geschlechtshormon. Es wird hauptsächlich in den Hoden gebildet. Dieser Wert wird zumeist erhoben bei Impotenz, bei Verdacht auf Unterfunktion der männlichen Keimdrüsen bzw. bei Verdacht auf Hodentumor. Alle anderen Blutwerte: Vor allem onkologisch erkrankte Patienten erhalten alle drei Monate eine Blutuntersuchung, bei der alle wichtigen Blut-Parameter für die jeweilige Erkrankung abgenommen werden. Hier ist eine engmaschige Kontrolle lebenswichtig,um neben dem Therapie-Erfolg auch das Stadium der Genesung genau beurteilen zu können.